Impressionen bei der Trauer-Demo
am 30. 07. 2005
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Danach
Hier habe ich gerade die Geduld
mit einer Zecke verloren
Und das ist die Geschichte dazu:
Sie spielt nach unserem Trauermarsch gegen den allierten Luftterror gestern
und heute, es ist ca 17.00 Uhr, wir befinden uns am Hauptbahnhof Hamburg vor
der Post. Um uns dreien steht eine Reihe Polizisten. Vor uns ca. 50-70 Personen,
die hasserfüllt....
....Nazis raus, Nazis raus! brüllten.. aus dem Knast
heraus, sangen wir dagegen an, um uns Mut zu machen. Was für eine Brüllaffenhorde,
die weiterhin ihr „Nazis raus!“ schrie. Vielleicht etwas zu provozierend hatte
ich mein Hemd geöffnet. Auf meinem T-Hemd, das ich darunter trug, war
eine schöne Schwarze
Sonne
zu sehen. Ich trug sie als mentalen SchutzSchild,
um den Hass der Horde abprallen zu lassen. Eine Zecke
rotzte mich an, mit einem Seitschwung wich ich zurück, reflexhaft flog auch
meine Spucke, 
– und traf, bevor zwei Polizisten uns beide trennten
und die Zecke zurück in seine Reihen drückte. „Nazis raus, Nazis raus!“ schlug
es uns dreien immer wieder haßerfüllt entgegen. Die Horde schwoll immer mehr
an. Ich wurde langsam doch nachdenklich. Die Situation wurde allmählich
brenzlig für uns. Und da tat B. etwas, was mich sehr irritierte. Seiner Angriffszecke
erklärte er: „Ich bin doch erst 20 Minuten dabei. Ich habe doch damit gar
nichts zu tun!“ Ich konnte es nicht glauben, was ich hörte. (und es war in
Wirklichkeit noch schlimmer, siehe unsere "Freunde" von der anderen
Feldpostnummer "indymedia", Seite http://de.indymedia.org/2005/07/124150.shtml.
Die Zecken beobachteten, wie er sich bei einem Neger
(sic!) anschleimte. Wie verj***t und verniggert muß man sein, um auf solche
Gedanken zu kommen? Hosenscheißerangst oder purer Opportunismus? Kamerad,
ich weiß es nicht. Was, um aller Welt, mußte er sich vor einem Systemling
rechtfertigen? Kamerad S. und ich waren wie vor den Kopf geschlagen. Ich dünner
Hering und Kamerad S. machten uns breit und er verpiselte sich auf gut deutsch.
Immer bedrohlicher wurde die Situation. „Deutsche Polizisten schützen die
Faschisten!“ Noch haßerfüllter als zuvor kam es aus der Reihe der Brüllaffen.
Wieviel Selbsthaß dieser nützlichen Idioten des j******** Kapitals wurde da
frei. Dann, ohne die geringste Vorwarnung, stürzte sich eine Zecke, auf die
ich schon auf der anderen Seite des Bahnhofes verbal gestoßen bin, auf mich,
ich konnte gar nicht so schnell reagieren und flog in die Glasscheibe der
Post.
Nun, Odin muß wieder seine schützende
Hand über mich gehalten haben.
Der Polizist, die Zecke und ich flogen
in die Glasscheibe, ich mit meinem Kopf direkt in die Scheibe. Die Glasscheibe
zersplitterte, hätte die Zecke meinen Kopf etwas mehr seitlich gedrückt, wäre
meine Halsader vom Glas aufgeschlitzt. Ich warf noch den Hals der Flasche,
die beim Fallen zu Bruch ging, nach der Zecke, doch die war blitzschnell feige
in ihrer Meute verschwunden. Zwei Polizisten halfen mir wieder auf, fragten
mich, ob ich einen Krankenwagen bräuchte oder ob ich eine Anzeige mache. Ich
verneinte beides, wußte ich doch, das die Anzeige vielleicht gegen einen der
festgenommenen Zecken versandt würde. Oben, als Kläger, stehe dann ich mit
voller Adresse. Ich wäre Freiwild und alle meine Nachbarn auch. Außerdem erwarte
ich vom derzeitigen System eh’ nicht gutes, wie sollte das bei einer Klage
anders sein? Man hat auch in den Nürnbergern Scheinprozessen die Falschen
beklagt, das System hätte meine linken Freunde heftig alimentiert, während
ich alles aus eigener Tasche vorschießen müßte. Grundsätzlich arbeitet ich
nicht für das System.
Was mich sehr erstaunte, war, wie gut die Zecken untereinander organisiert waren. Wer finanziert das (PäDäeS-Gelder?). „Die gehören auch dazu“, eine Gruppe Zecken verfolgte uns schon am Berliner Tor, als wir im Wal-Mart etwas zu trinken kaufen wollten. Gerade, als wir den Laden wieder verließen, stürmte eine Horde vermummter Antis auf uns zu. Gottseidank kamen zufällig vier Kameraden zur Verstärkung "Die beiden waren auch dabei.“ hörten wir unsere "Freunde" raunen. Wo? Bei der Abschlußkundgebung? Besonders viele Photoapparate bemerkte ich, als wir nach Steiners Rede klatschten. Aber auch davor, schon die ganze Route entlang, waren wir eifrige Photomotive. Besonders auffällig tat sich ein Pärchen Stil Sozialarbeiter hervor, deren Ausrüstung ich auch gerne hätte, fast schon professionell, wahrscheinlich verdanken wir ihnen die messerscharfen Photos auf Indymedia. „Wer kennt diese Nazis?“, im Stil eines Steckbriefs. Nun, heute haben wir auch die Ehre. Haben sie uns mit ihren Handys gefilmt und die Bilder an die Komplizen am Berliner Tor gefunkt? Fragen über Fragen...
In jeder Stadt sind wir das Licht,
die die Motten (Zecken) anzieht. Das Feuer/Licht der Wahrheit möge ewig brennen!![]()
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Dr.Angela Merkel (Zeckendulderin)
George Walker Bush (Zeckenförderer)