| Ich hab’s gemacht! | ||
Am 30.01.2004 zum ersten Mal auf einer nationalen Demo.
Die letzte Station einer linken Hetzschau in der schönen deutschen Stadt
Hamburg. Worum geht es? Donnerstag abend wurde unter großen stadtstaatlichem Pompöse die sogenannte „Wehrmachtsschau“ eingeweiht. Ein Bilder- und Textekongolomorat, im Geiste eines Hannes Heer (ehemaliger Ausstellungsleiter, aktives Mitglied der linksradikalen DKP. Man erinnere sich: Das Geld kam sozialistisch aus dem Osten). Um diese staatlichen Lügen zu demaskieren, veranstalteten nationale Kräfte eine Demonstration, um den Machern zu zeigen, das sich die Wahrheit nicht unterdrücken läßt. So fand ich mich kurz nach zwölf am Treffpunkt ein. Den Treffpunkt hatte ich schon lange vorher per Internet heraus bekommen. Da ich viele Äußerungen und Konzepte von Christian Worch gelesen hatte, fand ich es an der Zeit, den nationalen Widerstand aktiv zu unterstützen. (Das Interview, das eine Zeitlang bei „In-Das-Licht.com“ zu lesen war, sogar mit 100% prozentiger Zustimmung. Klar und anschaulich legt Kamerad Christian eine Analyse der heutigen BÄ eR DÄ dar, die, den Göttern sei Dank, bald Vergangenheit sein wird.) Zurück zur Demo. Aber erst mal will ich beschreiben, wie ich überhaupt zum Treffpunkt kam. Ich bin in weiser Vorausschau mit der U-Bahn gefahren. Als der Fahrer die Durchsage machte, das er die Station Saarlandstraße durchfahren würde, bin ich im letzten Moment am Borgweg ausgestiegen. So dachte ich, brauchte ich nur den Wiesendamm runter zur Saarlandstrasse gehen. Auf halber Höhe war eine massive Polizeisperre. Kleine Einlaßtore ließen Menschen per Ausweiskontrolle durch, die a. hier wohnen oder nachweislich von einem Anwohner abgeholt wurden, oder b. sich „outen“ mußten, zu welcher angemeldeten Demo sie wollten. Da ich sowieso wohl polizeibekannt war, konnte ich „zur rechten Demo“ sagen und dem Beamten meinen Ausweis geben. Der wandte sich dann zu einem Mannschaftstransporter, wo Kollegen des Beamten meine Personalien prüften, und sich zu überlegen, ob es nicht irgendeinen Grund gab, mich aus dem Verkehr zu ziehen. Die zwei Fenster des Transporters zeigten genau in die Richtung wo ich und andere standen, die ihre Papiere zur Überprüfung abgegeben hatten. Ich hatte das Gefühl, in einem der Fenster war eine Kamera, die uns gleich photographierte. Im Übrigen gaben die Bullen meine Daten durch den gewöhnlichen analogen Polizeifunk durch, dort wo ich stand, konnte ich genau verstehen, was aus dem Funk quäkte. "T****** S******, ich buchstabiere, wohnhaft in..." Jeder Antifatzke mit einem kleinen Funkgerät hätte die Daten simultan wie die Polizei bekommen. Nun bin ich offiziell als Rechter registriert. Na und? Ich stehe dazu und habe mir nichts vorzuwerfen. So wurde mir nach ca. zwanzig Minuten mein Paß wieder ausgehändigt, „Sind ja spät dran“ meinte der Beamte noch grienend zu mir und ich durfte mich zur Saarlandstraße aufmachen. Nein, es war noch genug Zeit. Ich war nur erstaunt, daß man die komplette Marschrichtung unseres Zuges absperrte. Sollte der gemeine Bürger, der eh’ Angst um seinen Arbeitsplatz hat, eingeschüchtert werden? Einen kleinen Trost, kleiner Mann: Du bist eh schon überall registriert. Dazu ist es zu spät. Früher oder später wirst Du Dich sowieso in unseren Reihen wiederfinden. Ich hatte nun einen „Orden“ mehr an der Akte. Dieser Vermerk allein wäre ein Ausschlußgrund bei Bewerbungen bei Polizei, Behörden, Bundeswehr, als Lehrer, allen Arbeitsplätzen, die von BRDstaatsmäßigen geregelt werden. Na, zum Glück will ich da ja nicht hin. Als ich 20 nach 12 endlich am Treffpunkt ankam, war zu meinem Erstaunen recht wenig von einer Demo zu sehen. Einige Kameradengruppen standen unentschlossen wartend zusammen. Der Bahnhof war zugesperrt, eine Hundertschaft Bullen standen in Kampfmonturen mit einigen Bahnmitarbeitern um den Bahnhof. Es war kalt, und inzwischen hat es auch noch zu regnen begonnen. Vielleicht weinen die Heldenmütter um die schändliche Behandlung ihrer Söhne durch diese derzeit noch herrschende Demokratendiktatur. Unser kraftvoller Auftritt wird wieder einen Sonnenstrahl auf ihre Gesichter zaubern. Endlich formierte sich der Zug. Kameradengruppen mit Transparenten kamen die Straße herauf. Auch ein Sonderzug der U-Bahn brachte auswärtige Kameraden. In einer Auftaktkundgebung begrüßte dann Kamerad Steiner im Namen der Demoleitung alle Anwesenden, insbesondere weitgereiste europäische Gäste u.a. aus Dänemark, Schweden, Norwegen, Estland, Flandern und den Niederlanden. Zum Schluß seiner Begrüßung teilte er die Auflagen mit, die uns Teilnehmern gemacht wurde: Kein Marschieren, keine Trommeln und - kein Singen von Liedern der Band „Landser“. Nun, dann müssen wir eben ohne den „Soundtrack zur arischen Revolution“ auskommen. Gibt genügend Alternativen. Die Herren in Grün sicherten unsere Veranstaltung gegen aufkommendes Zeckengewühl. Mit einfältigen Lauten versuchte dieses unseren Lautsprecherwagen zu übertönen, was das Zuhören sehr schwer machte. Gerade als ein Kriegsteilnehmer, Ehrengast Georg Paletta, Leutnant des 494. Grenadier Bat. von seinen Erlebnisse erzählte. Kurz vor zwei setzte sich der Zug mit lautstarken Sprechchören “Ruhm und Ehre der deutschen Wehrmacht“ und “Reemtsma lügt, Wahrheit siegt“ endlich in Bewegung. Auf der Marsch durch die Jarrestrasse zeigte sich am Fenster eine schöne Frau mit langen blonden Haaren. Unter den männlichen Kameraden brach ein Raunen aus. Vielleicht kommen wir den Engel ja für uns gewinnen. In anderen Fenstern waren ein junges Ökoehepaar zusehen, die ihr kleines Kind vors Fenster gestellt hatten. Die Mutter streckte ihren Daumen aus – nach unten. Möchte mal wissen, was die Eltern dem Kind erzählen. Das sind böse-böse Nazis? Hoffentlich kommen die nicht mal wieder an die Macht? (Na – hoffentlich doch- nein sicher doch!) Draußen war wieder der Ruf zu hören: Frei – sozial – und national! Meine Stimme mußte ich öfters mit Hustenbonbons bestechen, damit ich laut und deutlich der roten Lügenpest entgegenschreien konnte, was ich von ihr hielt. |
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Photo
von Indymedia, woher sonst?
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Öfters drängten Kameraden wieder in die Mitte der Demo,
da sie von gehirngewaschenen Gutmenschen übelst angepöbelt wurden. Hier
in der Jarrestraße hausen viele, die entweder gut vom Stadtsäckel der
SPDCDUFDPGALSCHILL-Partei leben oder vom roten Nest Kampnagel alimentiert
werden. Was ja eigentlich fast dasselbe ist. Na, wes Brot ich ess, des
Lied ich sing. Wir ließen uns davon gar nicht beirren. Ob Ost noch West,
nieder mit der roten Pest! Rechts in einer Seitenstraße zeigte sich ein Punk am Fenster und fühlte mit dem Mittelfinger, woher der Wind wehte. Na, da hat unsere Demo ja was Gutes für den Jungen. Endlich mal Sauerstoff und Bewegung statt wie sonst auf einer versifften Couch haschend dahinvegetierend. Endlich erreichten wir unser Ziel: Kampnagel. Dort machten wir unsere Hauptkundgebung. Für den nationalen Widerstand sprachen hier die freie Nationalistin Daniela, der stellv. NPD-Vorsitzende Holger Apfel sowie der Kriegsteilnehmer und Ehrengast Horst Krüger, SS-Standartenjunker 9. SS-Inf.Reg. „Thule“. Zum Schluß dieser Kundgebung gab Versammlungsleiter Thomas Wulff (Steiner) bekannt, daß die Polizei den weiteren Marschweg versperre. Er stellte in aller Deutlichkeit klar, daß wir diese Kürzung unserer Marschroute als unrechtmäßig werten und uns nur aufgrund massiver polizeilicher Machtmittel genötigt sehen, dieser Auflage nachzukommen. Dann wollten wir weiterziehen. Nach ein paar Metern versperrte ein Wasserwerfer und Bullenkolonnen den weiteren Weg. Antifatzkes hatten eine Straßensperre errichtet. Spontan entschloß man sich dazu, auf einer Kreuzung noch eine Zwischenkundgebung abzuhalten. Im Gegensatz zu den Antifanten mußte diese jedoch frühzeitig beendet werden, da die Polizei mit einem Wasserwerfereinsatz drohte, wenn wir unsere Demonstration nicht sofort weiter fortsetzen. Nach der 2. Warnung kamen wir dieser nach und zogen zum Ausgangspunkt zurück. Dort wurde noch eine Abschlußkundgebung abgehalten und auf weitere Aktionen gegen die Wehrmachtsausstellung hingewiesen. |
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Beendet
wurde die Veranstaltung mit dem Lied der Deutschen, welches alle Teilnehmer
zum Abschied sangen. |